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Province Bombing – DIY, sonst nix!


Province Bombing ist ein Zusammenschluss junger, engagierter Leute, die subkulturübergreifende Konzerte fernab von Rassismus, Sexismus und homophober Scheisse veranstalten wollen. „D.I.Y. heißt unser Style und genau deswegen haben wir „Province Bombing“ ins Leben gerufen.“ – so heißt es.

Egal ob Hip Hop, Punk, Hardcore oder Ska – mit den Veranstaltungen sollen Alternativen geboten werden, zu Konzerten mit irgendwelchen Grauzonebands in vermeintlich linken Schuppen, die leider nicht der Seltenheit entsprechen.

Die ersten Veranstaltungen sind auch schon geplant:

26.03. Greifswald/IKuW0 – VITAMIN X // A BIT OF BRAINDEAD // TOTAL PANIC REACTION
26.04. Rostock/JAZ – RIOTBRIGADE // ASHERS feat. Mark Unseen

Alle Erlöse, die die Gruppe „Province Bombing“ mit ihren Veranstaltungen erzielt, gehen natürlich in antifaschistische Projekte vor Ort!

Mehr Infos findet Ihr unter www.provincebombing.blogsport.de

No Pasarán! Naziaufmarsch in Dresden blockieren

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Am 13.Februar wollen Nazis in Dresden wieder einmal zum Jahrestag der Bombadierung Dresdens aufmarschieren. Bis zu 7000 Alt-und Neonazis wollten letztes Jahr in Dresden ihren geschichtsrevisionistischen und menschenverachtenden Parolen Gehör verschaffen.
Dies gilt es in diesem Jahr zu verhindern!
In dem bundesweiten Bündnis No pasarán! haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten.
Das Bündnis ruft alle Antifaschist_innen dazu auf, am 13. Februar dem Naziaufmarsch in Dresden entschlossen entgegenzutreten und ihn gemeinsam zu blockieren!

Mehr Informationen, Hintergründe und den kompletten Aufruf sowie Infomaterial gibt es unter: nopasaran.mobi.

(Der) Brunnen lebt…; Remember, remember the 6th of december

Wir lassen uns das Feiern nicht verbieten!

FireandFlames

Am vergangenen Samstag trafen sich ca. 50 Menschen in einer Wohung um ausgelassen zu feiern. Die bunte Partymenge war jedoch einigen speziellen Nachbarn ein Dorn im Auge. Die Bullen wurden des Öfteren wegen Ruhestörung gerufen und bald darauf kam es um halb eins dazu, dass der Hausflur mit Bullen ausgeschmückt war und die Partyteilnehmer_Innen hinaus gescheucht wurden. Klingt wie ein ganz normaler Vorgang in dieser verkappten Gesellschaft, wo junge Leute als lästig angesehen werden und die Grundeinstellung von „Ruhe, Ordung, Sauberkeit“ dominiert, jedoch feierte der Mob einfach weiter und belebte den alten Punkertreff am Fischerbrunnen wieder zum Leben. Mit einem Soundsystem wurde die ganze Innenstadt beschallert und die Leute tantzten sich die scheiß Kälte warm. Nach einer halben Stunde waren die Schweine schon wieder da und wollten uns verjagen. Sie belagerten den Fischerbrunnen mit 8 Bullenwagen und Zivis. Sie wurden entsprechend von den tanzenden Menschen empfangen. Als sie dann das Soundsystem gewaltsam entwenden wollten, kam es zu Handgreiflichkeiten.
Fazit: Es wurde niemand festgenommen und das Soundsystem wurde gerettet. Es gab also keine Verluste zu beklagen. Der Mob wurde dann weiter aus der Stadt von den Pigs vertrieben, so dass die Menge sich irgengwann auflöste und die Nacht in kleineren Grüppchen ausklingen ließ.
Wenn mensch bedenkt, dass die Bullen Verstärkung für die ganze Nacht anfordeten und das sich die scheiß Zivis durch ihre bis in die Morgenstunden andauernden Spaziergänge in der Stadt schön alles abfrierten nur wegen Leuten die einfach feiern gehen wollten, dann ist das doch eher positiv für die Partynacht und das was sie auslöste.
Der Abend hat auch gezeigt: Wenn wir alle zusammenhalten passiert keine Scheiße. Die Party vereinte so gut wie alles was so geht an Subkultur in Vorpommern. Ganz nach dem Motto: „If the kids are united, they‘ll never be divided!“

Interessant ist es, was wir daraus schlussfolgernd wiedermal erkennen können: Es gibt kaum einen Raum für Menschen in Greifswald die Bock haben in Freiräumen ohne Stress und Diskriminierung zu feiern. Es gibt keine Alternativen in der achso „altenativen“ Stadt Greifswald.
Außerdem bestätigte sich unser Bild von dieser spießigen und sozial – kalten Gesellschaft durch die Vorkommnisse.
Alleine dieser Abend gibt Anlass zum Nennen von so vielen Punkten, die wir an dieser Gesellschaft kritisieren und warum uns Deutschland mal so richtig am Arsch vorbei geht:
1. Law and Order immer und überall
2. Bullenrepressionen und Bullengewalt
3. Bürger_Innen denen jeder Pieps zu laut und störend ist und somit ein Grund für das Rufen der Polizei ist (Ruhe. Ordnung. Sauberkeit)
4. Intoleranz und Kriminalisierung von Menschen die nicht die Norm bedienen und eigene Wege gehen

Wir haben es satt, immer das zu tun was das Establishment will und wir wollen uns nicht unterordnen lassen. Wir werden uns auch in Zukunft immer die Freiräume nehmen die wir brauchen um wirklich zu leben und nicht einfach wie die graue Masse stumpf dahin zu vegetieren beschäftigt mit Arbeit, Stress und Konsum.

Das alte AjZ am Karl-Marx Platz wurde abgerissen nachdem es 2ooo geräumt wurde. Am vergangenen Freitag gab es eine „Trümmerparty“ die das Haus nochmal veradschieden sollte. Kerzen, Transpis, ein Soundsystem und Projektionen stellten den Rahmen. Doch eins fehlte; Der Blick nach vorn.

Mensch kann die beiden Ereignisse am Wochenende schon in einem Kontext sehen.
„Abgerissene“ ehemalige Freiräume und keine Orte für schöne unabhängige Partys… Let’s squat the world!

Räumung des Brunnen183 in Berlin und Todestag von Alexis (Erschossen von einem Polizisten in Athen)

Jede Räumung hat ihren Preis. Dies stellten Presse und Bullen auch nach der Räumung des besetzten Hauses in der Brunnenstraße 183 in Berlin zum Anfang des Monats fest. In Berlin gab es Demos, Scheinbesetzungen, Transpiaktionen, Angriffe auf Lofts und brennende Autos. Außerdem wurde das BKA in Berlin-Treptow mit Farbbeuteln und Gegenständen bearbeitet.
(Lofts sind sehr teure Wohnungen in denen mensch sich seine dicke Karre mit einem Autofahrstuhl neben das Schlafzimmer transportieren kann. Diese Dinger werden gerne zur Aufwertung in Berlin Kreuzberg installiert. Also wenn schon Luxus, dann für Alle!)

Das Haus ist vielleicht verloren, doch viele dieser Aktionen zeigen das die ehemaligen Bewohner des Brunnen183 leben und das die Menschen sich wehren und solidarisieren wenn ihnen Lebensgrundlage und Freiräume genommen werden. Die Solidarität ist unerlässlich. Wenn in dieser Situation nur explizit die Bewohner_Innen des Brunnen geschädigt werden dann sind trotzdem wir alle gemeint.

In Hamburg wurde eine Bullenwache teilweise entglast und Bullenkarren in Brand gesteckt. Diese Aktion war eine praktische Solidaritätsbekundung an den Mord von Alexis, welcher sich am 6.Dezember jährte.

Bei allen Aktionen wurde niemand verletzt! Protest durch Sachschaden

In Griechenland kam es zum Gedenken des vor einem Jahr durch einen Polizisten erschossenen Alexandros Grigoropoulos zu Massendemonstrationen im ganzem Land. Die Polizei konfrontierte die Demonstrant_Innen mit 10000 Polizeibeamten, Spezialkommandos, Gewalt gegen alles und jeden und massenhaften Festnahmen. Der Protest sollte unterdrückt werden. Während den Demonstrationen und Aktionen kam es zu Riots und Auseinandersetzungen zwischen den Bullen und Demonstrant_Innnen. Der Alltag in Griechenland ist hart und die Politik und Wirtschaft hat versagt. Was sich in Griechenland abspielt sind wirklich ernsthafte gesamtgesellschaftliche Probleme, die dort fast jede und jeden betreffen. Die Protestbewegung mit ihrem Ausdruck von Trauer und Wut ist gerade deswegen auch sehr anerkannt in der Masse der Bevölkerung.

Einige Fotos und ein youtube-Video (ab Minute 3:04 und ab Minute 5:30 sind die Motorradkommandos der Bullen in brutalster Aktion zu erkennen) zu den aktuellen Protesten:




Punk-Rock Beats im Plattenladen

Für die Vielfalt! Gegen die Norm!

Wenn wir an den Abend im „Vinylkultur“ denken, fallen uns auf Anhieb drei Dinge ein:
Verrückte Umstände, Verrücktes Konzert und eine unwiderstehliche Ladung voller künstlerischer Vielfalt.

Von Anfang an sahen wir die Aktion als Experiment und als Herausforderung. Irgendwie hat uns der Gedanke gefallen, in einem kleinem Keller mit vielen super Leuten zu spielen und als laute Band an einem Ort aufzutreten, wo sich normalerweise der Plattenjunkie aufhält und nicht eine Horde wild gewordener Punk-und Tanzfreund_innen.
Das Ergebnis war der Knaller. Bevor es mit dem Konzert losging wurden Kurzfilme gezeigt, welche viele Menschen anlockten. Nach den Kurzfilmen legten wir los und es war einfach zu krass, denn das Publikum war ein bunter Mix aus Student_innen, Älteren, Punkrocker_innen und unseren Freund_innen. Die Stimmung im Publikum (Natürlich verschreckte den ein oder anderen Spießer unsere Musik, aber das ist ja auch gut so ;) ) und bei uns war echt super, obwohl es viele Technikprobleme gab…aber fuck off! Hauptsache Musik, Message und Spaß.
Wir glauben, dass das der Sampler „Klein stadt Gross“ ausdrückt.
Nämlich an vielen verschiedenen coolen Orten in Greifswald viele verschiedene coole Leute mit einander zu verbinden und eine größere und offenere Kultur- und Musikszene in Greifswald zu etablieren. Letzendlich drückt diese Vielfalt und dieser Mut zu Normbrüchen die Ablehnung gegen Rassismus, Homophobie, Sexismus und jede andere Art von Diskriminierung aus. Das Projekt „Klein stadt Gross“ und die sehr vielen Besucher_innen der verschiedenen Veranstaltungen zeigen, dass Diskriminierung und die daraus resultierende Gewalt scheiße ist und das wir uns gegen diesen Normalzustand der Intoleranz (welcher auch in der achso weltoffenen Studentenstadt Greifswald gegeben ist) wehren. Homophobe Übergriffe von total verblödeten Machoschweinen nach einem anderem Veranstaltungsabend des Projektes sind ein Beweis dafür, wie weit verbereitet Diskriminierung und Gewalt in der Mitte der Gesellschaft ist.

„Klein stadt Gross“ gibt den Menschen Kraft für unkommerziele Kunst und eine emanzipatorische Szene in Greifswald!

Null Bock auf homophobe Kackscheiße!
100% Bock auf Vielfalt, Kultur und Freiheit!

„Ehh, ich hab noch nie im Plattenladen POGOS miterlebt. Ich dreh komplett durch! Hammer geil“

R!O 27.10.2009

Fotos vom Abend folgen bald!

Live und unplugged im Radio + neuer Sampler

Ja, es ist schon eine Weile her… verschämt stellen wir uns in die Ecke, dafür dass es so lange gedauert hat. Doch nun möchten wir euch nicht länger vorenthalten was damals geschah ;) . Der Radioauftritt am 22. Mai hat einen riesigen Spaß gemacht und wir möchten uns hiermit auch noch einmal bei allen beteiligten bedanken! Es wurde gespielt, geredet und gelacht. Für uns war es auf jeden Fall ein unvergessliches Ereignis und eine neue Erfahrung! Bilder gibt es leider keine. Dafür aber etwas viel besseres! Die Menschen von „Radio 98eins“ waren so nett, uns einen Tonmitschnitt anzufertigen. Natürlich möchten wir, dass auch ihr etwas davon habt :) . Deshalb haben wir „Bad Brain“ auf unserer MyspaceSeite hochgeladen. Demnächst werden die „unpluggedSongs“ auch hier auf unserem blogsport zu hören sein (Musik).

Desweiteren möchten wir bekannt geben, dass wir wieder auf einem Sampler vertreten sind. „klein stadt GROSS“ ist der Name. 18 Bands (u.a. R!O, Kein Plan, Feine Sahne Fischfilet, Strike the Balance, Hanselunken, Lumières Claires …u.v.m.) kann mensch sich auf dieser Scheibe anhören. Der Sampler vernetzt Künstler_innen in Greifswald miteinander und soll der Außenwelt zeigen das junge Menschen in Greifswald kreativ sind und jugendkulturell ordentlich was auf die Beine stellen.
Die Betonung liegt beim Sampler auf Kunst, was das Booklet der CD zeigt, wo viele verschiedene Menschen ihre Kunst präsentieren.

Interessantes zum Sampler:
myspace
amazon
Fleischervorstadt.blog
indiepedia
last.fm

Wenn ihr uns mal wieder „live“ sehen wollt, dann kommt am 20. Oktober in den Vinylkultur-Club (Greifswald – nähe Europakreuzung)

Das wars auch schon wieder für heute.

!Love Music!
!Hate Fascism!

AJUCA 2009 – Linke Freiräume erkämpfen!

ajuca

Dieses Jahr hieß das Motto des Ajucas, welches immer auf dem Gelände des Kulturkosmos in Lärz (Fusion) stattfindet, politics – people – party und zog bis zu 350 Menschen aus der ganzen BRD an, sogar einen Menschen aus Bayern.
Wie jedes Jahr wollten wir für fünf Tage dem kapitalistischen Leistungsdruck entfliehen und uns in einem antifaschistischen, antirassistischen und antisexistischen Freiraum frei entfalten, zusammen Spaß haben und uns informieren.
Es war super! Ausgelassene Partys ohne Mackerscheiße und Sexisten_innen, tolle und interessante Workshops sowie leckeres veganes Essen. Außerdem hat es dieses Jahr geklappt jeden Tag eine umfangreiche und dicke Campzeitung herauszubringen, weil einfach ganz viele Beiträge geschrieben wurden und kreative Gestaltungen entworfen wurden und alle geholfen haben um solch ein Projekt zu realisieren.

Unser Auftritt hat uns wie das gesamte Camp total Spaß gemacht, obwohl wir technische Problemchen während des Auftrittes hatten (Scheiß drauf! Lass uns einfach rocken). Die Menschen sind abgegangen, was uns total weggeblasen hat und wir hatten auch unsere Freude beim Ajuca zu zocken.

Scheiß auf Hierachien, scheiß auf Faschismus, sei kreativ und mach es selbst!

Wir finden das beschreibt das Ajuca ganz gut und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Here comes the summer!

So, nachdem wir es in den Ferien erfolgreich geschafft haben dem Computer fern zu bleiben und nicht einen Blogeintrag zu verfassen, werden wir jetzt doch mal wieder was schreiben über vergangene Konzerte und Ereignisse.

Schools-out-party (Ikuwo/17.Juli.09)

Das war ein Fest! Mit Kein Plan und Auf Bewährung sowie 100 Menschen feierten wir Antifaschismus und den Anfang der Ferien.
Nachdem Auf Bewährung die Menge ordentlich einheizte, spielte Kein Plan und ein krasser Pogo setzte ein. Als letztes spielten dann wir, obwohl wir eigentlich dachten Kein Plan solle den Schlusspunkt unter einen super Konzertabend setzen, aber sie wollten unbedingt als Zweites spielen um den Geburtstag eines Bandmitgliedes ordentlich und in aller Ruhe zu begießen. Also, spielten wir als Letztes und es hat uns riesig Spaß gemacht zu spielen und die Leute ausgiebig tanzen und mitsingen zu sehen! Danach wurde trash mucke aufgelegt und der Mob war nicht mehr zu bremsen.
Uns bleibt ein toller Einstieg in die Ferien in Erinnerung und ein ganz wichtiger Punkt, dass nämlich sehr viel Soli-Geld für das Opfer des brutalen und lebengefährlichen Naziübergriffes, welcher Tage zuvor in Berlin-Friedrichshain sich ereignet hatte zusammen kam.
Außerdem wurde am Tag darauf ein Zeichen gegen Nazigewalt gesetzt, indem 5000 Menschen in Berlin auf die Straße gingen und lautstark, sowie konsequent ihre Wut über Nazigewalt äußerten.

…Hate Nazis!….Hate cops!….


Euer Terror bleibt nicht ungestraft!

Demonstration am 18.Juli nach brutalem Naziübergriff in Berlin-Friedrichshain!

In den frühen Morgenstunden des 12.Juli wurde ein 22jähriger Neuköllner in Berlin – Friedrichshain von 4 Nazis (im Alter von 20-, 22-, 24- und 26 Jahren) fast totgeschlagen. Er wurde von den 4 Tätern (die dort bereits randalierten) am „Ringcenter“ angegriffen. Sie traten solange auf ihn ein, bis er das Bewusstsein verlor. Die Nazis traten danach weiterhin auf den wehrlosen Menschen ein, bis der älteste Täter ihn mit dem Gesicht auf den Boden legte und weiter auf seinen Hinterkopf eintrat. Selbst als die Polizei eintraf, trat er immer noch auf dessen Kopf ein. Der 22jährige Neuköllner liegt derzeit stationär im Krankenhaus. Er erlitt schwere Verletzungen, einen Jochbeinbruch und Hirnblutungen.

Wir werden es nicht mehr zulassen, dass die scheiß Nazi-Schweine andere Menschen halb tot prügeln!
Aus unserer Trauer und unserer Wut die wir durch diese unmenschliche, grausame Tat verspühren entsteht Widerstand.
Deshalb lasst uns zusammen und lautstark am 18. Juli in Berlin auf die Straße gehen um ein Zeichen gegen Nazigewalt zu setzen!!!

Wir wünschen dir, dass du bald wieder gesund wirst…

Mehr Infos unter: de.indymedia.org

Die Einnahmen aus dem Antifa-Soli Konzert, welches im Rahmen der Freiraumtage in Greifswald statt findet (Freitag, 20 uhr, ikuwo) werden für das Opfer gespendet.

HEIMSPIEL

Ja, bald ist es 1 Jahr her, dass wir das erste mal auf der Bühne standen.
Es war die Schools-Out-Party 2008, zusammen mit Kein Plan, Feine Sahne Fischfilet und den Rostdocs, als wir das erste mal dem Publikum zeigten, was R!O ist und wie es klingt.
Dieses Jahr findet wieder eine Schools-Out-Party im IKuWo statt! Diesmal zusammen mit KEIN PLAN und CLUSTERSCHMERZ (Hamburg)! Und eins schonmal vorn‘ weg: Langweilig wirds nicht!

Das Gelände ist BESETZT!…

hieß es am 17.04 bis 19.04 auf der alten Schweinemastanlage in Alt Tellin. Aus Protest gegen den geplanten Bau von Europas größter Schweinemastanlage besetzen Umweltaktivist_Innen und Tierschützer_Innen das Gelände.
Wir entschieden uns spontan als Unterstützung und als Abendprogramm für den letzten Tag dort zu spielen. Obwohl es am Anfang noch eher skeptische Blicke seitens einiger Bandmitglieder in Bezug auf die Auftrittsumstände gab und das „Es geht um die Sache!“ im Vordergrung stand, wurde uns vor Ort klar: Das ist richitg super hier!
Nach der Demo und einigen Ärger mit M/V Dorfnazis, welche die Endkundgebung mit Eierwürfen und homophoben Beleidigungen gegen die Redner versuchten zu stören, stärkten wir uns erstmal mit leckerem veganem und gesunden Essen (richitg goil;)).
Die Besetzer_Innen ließen ihren Drang nach der Verschönerung der Barracken freien Lauf und es entstanden inhaltsvolle Wandmalereien und Graffitis von Antispezifismus über Naturschutz bis Anarchie, Frieden und Solidaritätsbekundungen mit den Besetzer_Innen in Erfurt. Die ganze Besetzung stand unter dem Motto „Do it yourself“, was auch auf die Technik und den Bühnenbau zutraf. Wir bedanken uns ganz dolle bei den Bauern der Bühne, die es innerhalb weniger Stunden geschafft haben eine funktionstüchtige Bühne in die Baracke zu platzieren…RESPEKT
Als dann nach langer Aufbauphase aller Technik, Licht und Instrumente der Sound kam, waren wir hin und weg; denn sogar die Qualität stimmte und es zeigte sich, dass das Prinzip D.I.Y vollaufgeht, wenn mensch nur will und sich einen Ruck gibt….
Gegen 22:30 Uhr legten wir unter wundervollen Sternenhimmel los. Die Krönung war, dass alle Leute abgegangen sind und wir unser Programm fast komplett wiederholen mussten.
Die an die Wand gesprayte Setlist war für uns ein Symbol für einen abgefahrenen Tag und einen unvergesslichen Abend mit Poltik, gelebten Alternativen und super tollen Leuten.

WICHTIG: Kommt alle zum Widerstandshaus nach Neu Plötz!!!
Schweinerei in Alt Tellin und Überall verhindern.

Mehr Infos zum Widerstandshaus und zum Protest gegen die Schweinemastanlage unter schweinerei.blogsport.de

!fuck the norm!

P.S Bald sind neue Songs online…weitersagen ;)





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